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Talloires und Umgebung

Am Ufer des Annecy-Sees gelegen, der als einer der saubersten Seen Europas gilt, profitiert die Abbaye de Talloires von einer außergewöhnlich schönen natürlichen Umgebung.

Nur wenige Minuten von Annecy entfernt, der „Venedig der Alpen“, liegt dieser Ort im Herzen einer einzigartigen Region, in der See und Berge zu jeder Jahreszeit eine spektakuläre Kulisse bieten. Wassersport, Wanderungen, Skifahren, Spaziergänge, kulturelle Entdeckungen oder einfach Momente der Kontemplation… Jeder Aufenthalt ist eine Einladung, die natürlichen Reichtümer und das außergewöhnliche Umfeld rund um die Abbaye in vollen Zügen zu genießen.

Ein privilegierter Ort, an dem die Natur jeden Moment veredelt.

Annecy – das Venedig der Alpen

Mit seinem blau-grünen See und den Kanälen, die sich durch die Altstadt schlängeln, trägt Annecy zu Recht den Beinamen „Venedig der Alpen“. Weit über seine Grenzen hinaus bekannt für seine touristische Attraktivität, seine Lebensqualität und die majestätische Bergkulisse, besticht die Stadt durch ihr seltenes Gleichgewicht zwischen Natur und Lebensart.


Annecy hat im Laufe der Zeit seinen Charme und seine Authentizität bewahrt und bietet Besuchern eine lebendige, elegante und zutiefst berührende Destination – zur Freude all jener, die auf der Suche nach Emotion und Schönheit sind.

Der Col de la Forclaz

Der Col de la Forclaz, der sich auf 1.527 Metern Höhe über dem Lac d’Annecy erhebt, bietet eines der spektakulärsten Panoramen der Region. Er ist bekannt als einer der schönsten Orte Europas zum Gleitschirm- und Drachenfliegen und zieht jeden Sommer unzählige Gleitschirmbegeisterte an, die die Thermik und die atemberaubende Aussicht auf See und Berge genießen. Auch die Straße zum Pass ist legendär. Sie ist bei Amateur- und Profiradfahrern gleichermaßen beliebt, zählt zu den unvergesslichsten Anstiegen der Gegend und wurde 1997 von der Tour de France genutzt. Ein Ort, der majestätisch und lebendig zugleich ist, wo Natur, Sport und das Gefühl von Freiheit aufeinandertreffen.

Die Fier-Schlucht
des Fier

Der Gebirgsbach Fier entspringt am Mont Charvin, schlängelt sich durch Thônes und Annecy und mündet bei Seyssel in die Rhône. Etwa zehn Kilometer von Annecy entfernt, in Lovagny, hat er eine der spektakulärsten Naturlandschaften der Region geschaffen: die Fier-Schlucht.

Das Ergebnis jahrtausendelanger Erosion: Der Bach stürzt sich hier in eine enge Passage, die von zwei steilen, bis zu 27 Meter hohen Felswänden umschlossen wird. Diese in den Nordalpen einzigartige Schlucht – oft mit der Verdonschlucht verglichen, nur kleiner – lässt sich auf einem barrierefreien, familienfreundlichen Wanderweg erkunden, der teilweise über sichere Stege führt, die 25 Meter über dem Bachbett verlaufen. Auf halber Strecke zeugt eine in den Fels gehauene Leiter von der Kraft vergangener Fluten.

 Dieser 1869 angelegte und in weniger als einer Stunde zu besichtigende Wanderweg bietet ein atemberaubendes Schauspiel: vom Wasser geformte Felsen, riesige Kessel und ein faszinierendes Licht- und Schattenspiel. Der Pfad endet am Meer der Felsen, einem weitläufigen Minerallabyrinth, in dem sich das Wasser schlängelt, bevor es seinen natürlichen Lauf wieder aufnimmt. Ein beeindruckender und unvergesslicher Besuch, der sich jedoch am besten für schwindelfreie Besucher eignet. Öffnungszeiten: 15. März bis 15. Oktober Täglich geöffnet, keine Reservierung erforderlich. Siehe Website

Annecy, zwischen Wasser, Geschichte und Kulturerbe – Annecy, das „Venedig der Alpen"

Als „Venedig der Alpen" bezeichnet, wegen seiner engen Verbindung zum Wasser, entwickelte sich Annecy rund um den Thiou, den wichtigsten Abfluss des Lac d'Annecy. Dieses Gewässer, das lange Zeit Mühlen, Manufakturen und Schmieden als Antrieb diente, hat die Stadt geprägt, bevor es zu einem ihrer größten touristischen Anziehungspunkte wurde. Heute verkörpern die Kanäle, gepflasterten Gassen und das Labyrinth von Durchgängen der Altstadt vollständig die Identität von Annecy und tragen zu seinem einzigartigen Charme bei.


Annecy, das „Rom der Alpen"

Annecy ist auch unter dem Namen „Rom der Alpen" bekannt, in Anlehnung an den Reichtum seines religiösen Lebens seit dem Mittelalter. Seine Nähe zu Genf, seine strategische Rolle während der calvinistischen Reformation, die Ansiedlung des Bistums und die Anwesenheit des Heiligen Franz von Sales ab 1602 haben die spirituelle Geschichte der Stadt nachhaltig geprägt.


Eine Stadt, die durch den Lac d'Annecy geformt wurde

Der Lac d'Annecy, ein natürlicher Schutzwall, eine wesentliche Ressource und Motor der Entwicklung, hat den Städtebau nachhaltig beeinflusst. Die Ufer beherbergen heute einen Yachthafen, mehrere Strände sowie weitläufige Grünflächen und emblematische Parks wie der Pâquier, die Jardins de l'Europe, Albigny oder die Marquisats, die herrliche Spaziergänge am Wasser ermöglichen.
Die Altstadt von Annecy, mit ihren Traboules, versteckten Durchgängen und dem Gewirr von Häusern, zeugt noch heute von dieser mittelalterlichen Stadtstruktur. Die historischen Achsen, wie das Porte Sainte-Claire oder die Côte Perrière, begrenzen noch immer das historische Herz der Stadt.


Ein unverzichtbares Kulturerbe für Besucher

Die Altstadt und ihre Fußgängerzonen – Rue Sainte-Claire, Rue Carnot, Rue Royale – sind bei Besuchern sehr beliebt und zählen zu den unverzichtbaren Sehenswürdigkeiten von Annecy, ebenso wie der Palais de l'Isle (ehemaliges Gefängnis) und das Schloss von Annecy, das die Stadt überragt.


Annecy, eine jahrtausendealte Geschichte

Am Ende des Sees gelegen und umgeben von Annecy-le-Vieux, Sevrier, Cran-Gevrier, Seynod und dem Berg Semnoz, ist die Seebene von Annecy seit der Vorgeschichte besiedelt. Nach den Allobrogern gründeten die Römer im Jahr 35 die Stadt Boutae, genannt die „Stadt der Ochsen".
Ab 1107 erhebt sich die Burg der Grafen von Savoyen auf den Anhöhen der Stadt. Im 14. Jahrhundert zur Hauptstadt der Grafschaft Genf geworden, wurde Annecy anschließend der Grafschaft Savoyen angegliedert, bevor es 1860 endgültig französisch wurde.